Sonntag, 14. März 2010

Gedankenwelten Teil 2

Ich spüre den Wind auf meiner Haut
ich fühle das Prickeln
Nun schaue ich gen Westen
erinnere mich zurück.

Ich fühlte ihre Haut auf meiner
ich höre ihrem Atem
Hat sie Angst?
Ich weiß es nicht.
Fühle ich es?
Wird sie mir es sagen?

Ich spüre den Wind auf meiner Haut
schließe die Augen
Erinnere mich an ihr Gesicht
öffne sie wieder
und sehe doch nichts.

Leise flüstert sie es
ich wollte es nicht verstehen
wollte es nicht begreifen
Warum habe ich in diesem Moment nur an mich gedacht?

Ich spüre den Wind auf meiner Haut
rieche das Nass der Meere
sehe in die Ferne
Und im Bauch war nur eine schwarze Leere

Langsam schläft sie ein
In meinen Armen
Für immer
Für die Ewigkeit
Nun saß ich da
vergaß die Zeit
vergaß die Erinnerung
Für nur diesen einen Moment

Ich spüre den Wind auf meiner Haut
schmecke den Hauch von Schicksal
Blicke zurück
ich kann nicht sagen, was ich da sehe
am Horizont.

Ganz kalt
ihre Hand, ihr Gesicht, ihr Mund
Ganz heiß
dieser Schmerz, diese Wut, diese Verzweifelung

Ich spüre den Wind auf meiner Haut
fühle den Schlag meines Herzens
schmecke das Salz meiner Tränen
Sehe in tiefe Dunkelheit
erinnere mich an die Zeit davor.

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