Samstag, 25. April 2009

Kleine Brötchen backen...

Diese Lektion muss jeder angehende Autor so schnell wie möglich lernen. Und begreifen. Die Welt der Träume verlassen, um auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Man steht noch ziemlich am Anfang. Der Prozess muss erstmal in Schwung gebracht werden. Denn nicht jedes Manuskript, dass du in der Hand hälst, ist ein Bestseller. Nein, der Autor selbst muss die Vorkehrungen treffen, damit es einer wird. Er muss sich einen Namen in der Szene machen.

Das habe ich auch nach einiger Zeit verstanden und habe die Idee mit „Avahanda“ bei jedem Verlag hausieren zu gehen, umgehend verworfen. Bevor dein Werk Ruhm erlangt, sollte zuallererst deine Person im Rampenlicht stehen. Somit beschloss ich, an mehreren Kurzgeschichten Wettbewerben für Anthologien teilzunehmen. Aber ich habe „Avahanda“ nicht aus dem Sinn verloren. Die Arbeit ist momentan nur zurückgestellt worden.

„Avahanda“ ist mein Herzprojekt, welches ich eher in die Hände von großen Verlagen geben möchte. Doch bis dahin heißt es an der Karriere schrauben. Das World Wide Web ist eine willkommene Fläche. Benutzt man die bekannten Suchmaschinen richtig, so gelangt man mit Leichtigkeit an eine Fülle von Ausschreibungen. Selbstredend müssen natürlich Abstriche gemacht werden, aber das Resultat kann sich, wenn man viel Glück in seiner Zukunft hat, sehen lassen.

Ich empfehle wirklich jeden erstmal an Indieprojekten teilzunehmen, anstatt erfolglos bei großen und mittelständischen Verlagen hausieren zu gehen. Sollte euch das Glück nicht hold sein, so müsst ihr für euer Ziel hart arbeiten.

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