Die Welt war erschaffen. Nun kamen die Figuren ins Spiel. Protagonist. Antagonist. Die Vertrauten. Diese Figuren spiegeln in einem gewissen Maße das Innere eines Autoren wider, zum Teil entsprangen sie auch wieder Quellen der Inspiration.
Ganz wichtig ist bei der Figurenzeichnung der Verzicht auf weit verbreitete Klischees, doch seien wir mal ehrlich... Jeder Autor sucht nach etwas Vertrauten und greift nach gerne auf bestimme Stereotypen zurück. Dann muss man diese aber auch in einem außergewöhnlichen Rahmen präsentieren. Besonders in der Einführung werden meine Figuren bestimmte Handlungen machen, die vielleicht vorhersehbar sind, aber die dadurch entstandenen Konflikte anders und überraschender gelöst werden.
Stärken und Schwächen. Alle Figuren entwickeln durch diese beiden Elemente ihren eigenen Charakter. Der Autor ist vor allem dafür verantwortlich, dass diese Entwicklung nicht aus der Bahn läuft und gar bizarre Formen annimmt.
Selbstverständlich sind es die Figuren selbst, die den Plot bestimmen. Die Story sollte stets auf die Protagonisten ausgerichtet sein und nicht umgekehrt.
Für die Entwicklung meiner Figuren ließ ich mich für viele Elemente von realen Personen inspirieren. Meist von Schauspielern. Dies beschränkt sich aber nur auf die Äußerlichkeiten.
Die Figuren hauchen Leben in Avahanda ein und öffnen die Staumauern für den Fluss der Geschichte.
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