Sonntag, 3. Mai 2009

Ein Ring sie zu knechten... und ewig zu binden

Jeder Autor schöpft das Wasser seiner Arbeit aus literarischen Quellen. Vorbilder, die ihn motivieren immer und immer wieder ermuntern, weiter zu schreiben. Ja, Vorbilder sind für die Arbeit an einem Buch von entscheidender Bedeutung.

Wie sollte es anders sein, stammen meine Vorbilder vornehmlich aus dem Genre Fantasy. Federführend sind natürlich „Herr der Ringe“ und „Harry Potter“. Aber fest in meinem Bewusstsein verankert ist Michael Endes „Die Unendliche Geschichte“ für mich die Mutter aller Fantasy Romane. Sie öffneten mir die Pforten. Prägten meine Fantasie. Und sie sind wie Vaterfiguren für einen jungen und angehenden Autoren.

Jedes Genre verfolgt ein ganz bestimmtes Strickmuster. Und dieses Muster resultiert aus der Tatsache, dass viele Autoren sich an ihren Vorbildern orientieren. Doch dabei sollte man es tunlichst vermeiden, einfach nur ein Werk zu kopieren. Beweist Eigenständigkeit. Stellt eure Ideen nicht hinter eure Vorbilder, denn das ist der größte Fehler, den man begehen kann.

„Avahanda“ weist viele Parallelen zu bereits erschienenen Werken auf. Aber die Story besitzt schon eine gewisse Eigenständigkeit. Es sind einfach die Klischees, die Vertrauen in einem Menschen erwecken und ihn dementsprechend leiten. Jedoch sollte keiner Klischees vollkommen blind vertrauen. Das kann auch nach hinten losgehen. Der Überraschungseffekt muss auf der Seite des Autors stehen. Die Leser wünschen sich, Wendungen und außergewöhnliche Ideen. Sogar, dass auch mal Grenzen überschritten werden. Nur so bleibt die Spannung und der Spaß am Lesen.

Wenn die Leser eine fremde Welt einmal betreten haben, sollten sie den Rückweg nicht mehr so leicht finden können.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen